



Zusammen ein Team: richtige Ernährung und sportliche Höchstleistung
am 18. Februar 2008 unter Ernährung, Fitness abgelegtFoto: djd/RatGeberZentrale
Ein bisschen Ironman steckt in jedem
Im April 2008 wird der Film “Lauf um dein Leben – Vom Junkie zum Ironman” in den Kinos anlaufen. Dabei geht es um die zwei Leben des Andreas Niedrig, der sich an den eigenen Haaren aus dem Drogensumpf zieht und es bis zum Weltklasse-Triathleten schafft; ein Sieg vor allem gegen einen riesigen “inneren Schweinehund”. Die kleine Variante davon kennt jeder: Den inneren Widerstand gegen die Stimme der Vernunft.
Sport in Maßen, das wissen wir, hält fit, trainiert das Immunsystem und ist das ideale Mittel gegen den Wohlstandsbauch. Unsere Intuition sagt uns: Wir könnten fit sein, wenn wir’s nur tun würden. Jeder trägt einen kleinen Ironman in sich, auch Fitnesstraining im Alter kann Früchte tragen.
Natur statt Pille
Welche Rolle dabei die richtige Ernährung spielt, zeigte die Geschichte von Dr. Hermann Aschwer. Der Leistungssportler nahm an 220 Triathlons teil, davon gingen 33 über die Ironman-Distanz. Aschwer hielt sich an die gängigen Regeln der Sportlerernährung: überwiegend komplexe Kohlenhydrate, maximal 20 Prozent Eiweiß und höchstens 25 Prozent Fette. Trotzdem zwang ihn ein rapider Leistungsabfall zum Arzt. Er hatte zu wenig Mineralstoffe im Blut. Fehlt dem Stoffwechsel aber zum Beispiel Magnesium, dann funktioniert auch die Muskelarbeit nicht mehr richtig. Kein Wunder also, dass Aschwers Leistung abfiel. Doch an diesem Punkt griff der Hobbyleistungssportler nicht zu den üblichen Pillen, sondern hörte auf den Tipp eines Kameraden: Er versuchte es mit natürlichen Lebensmitteln, Brottrunk und Fermentgetreide, die auch Prof. Peter W. Billigmann vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Koblenz-Landau empfiehlt. Brottrunk enthält demnach “pro Liter 310 mg Kalium, 75 mg Kalzium und 65 mg Magnesium”. Die Wirkung – Aschwer nahm zweimal täglich Brottrunk bzw. Fermentgetreide zu sich und nutzte eine Apfelsaft-Brottrunk-Mischung während des Laufens – beschreibt der Sportler so: “Während meines Laufs über 10 Stunden und 44 Minuten auf der 226 km langen Wettkampfstrecke gab es nicht einen toten Punkt.” Das würden wir uns im Alltag auch wünschen.
(tk via djd/rgz)



Stichwörter: Eiweiß, Ernährung, Fitneßtraining, Fitness, Höchstleistung, Immunsystem, Kohlenhydrat, Leistung, Leistungssportler, Magnesium, Mineralstoff, Mineralstoffe, Sport, Sportlerernährung, Stoffwechsel-
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