



Stadtluft statt Landleben
In einer Studie von Immowelt.de wurde nach dem idealen Altersruhesitz gefragt. Dabei gaben 42 Prozent der Befragten über 65 Jahre an, dass die Großstadt der beste Ort ist, um den Ruhestand zu verbringen. Überraschend ist die Tatsache, dass die Begeisterung für die Stadt hingegen bei den unter 25-Jährigen weitaus verhaltener ausfällt: Lediglich ein Viertel von ihnen gibt der Stadt als Altersruhesitz den Vorzug vor dem Land.
Das denken die Senioren:
Von allen Befragten stellen die Senioren die Altersgruppe, die sich am deutlichsten für die Stadt ausspricht. Selbst die Best Ager, also diejenigen zwischen 50 und 65, sind nur zu 35 Prozent der Meinung, in der Großstadt lebe es sich im Alter besser als in der Provinz.
Auf die Frage, warum sie die Großstadt als Altersruhesitz schätzen, nennen Senioren vor allem die kurzen Wege (82 Prozent), die bessere ärztliche Versorgung (81 Prozent) und das Angebot an betreutem Wohnen (73 Prozent).
Die Jugend ist hingegen anderer Meinung:
Fast drei Viertel der unter 25-Jährigen sprechen sich explizit für das Land aus. Nach ihren Gründen befragt, führen sie zu 96 Prozent die Ruhe und Beschaulichkeit des Landlebens an. Auch eine schönere Umgebung (86 Prozent) und saubere Luft (80 Prozent) sind für die Jugend beliebte Argumente, warum sie ihren Lebensabend einmal auf dem Land verbringen möchten.
Die Umfrage wurde von Immowelt.de in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt. Teilgenommen haben 1.345 zufällig ausgewählte Personen.
(tk)



Stichwörter: Leben, Leben im Alter, Senioren, Wohnen, Wohnsitz-
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