




Homöopathen unterscheiden den Schnupfen nach Art des Sekretes. Das homöopathische Arzneimittel Luffa in der Verdünnung D6 macht eine verstopfte, sehr trockene Nase wieder frei. Die Potenz D12 wählt man, wenn das Nasensekret dünnflüssig ist. Das rät Apothekerin Brigitte M. Gensthaler in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. September 2009. Ein Klassiker bei Fließschnupfen ist auch Allium cepa, zu Deutsch: Küchenzwiebel, in der Potenz D6. Es hat sich bewährt, wenn reichlich wässriges Nasensekret fließt, das so scharf und brennend ist, dass es Nasenlöcher und Oberlippe wund werden lässt – wie beim Zwiebelschneiden.
Der Grundgedanke der Homöopathie lautet: »Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt«. Was die Beschwerden auslöst, heilt sie in entsprechenden Verdünnungsstufen. Die nennt man Potenzen. Ein Irrtum ist, Homöopathie und Pflanzenheilkunde gleichzusetzen. Denn nicht nur Wirkstoffe aus der Flora, sondern auch aus dem Tier- und Mineralienreich finden für homöopathische Arzneimittel Verwendung. So zum Beispiel die Honigbiene (Apis mellifica) und Eisenphosphat (Ferrum phosphoricum).
Bei der Herstellung wird eine Ausgangslösung, die Urtinktur, in festgelegten Schritten verdünnt. Bei dem Vorgang sollen die Mittel eine besondere Kraft – »potentia« – entwickeln. Je nach Verarbeitungsschritten tragen sie die Bezeichnung »D« für Zehner- und »C« für Hunderterschritte. Alle Homöopathika sind Arzneimittel und nur in den Apotheken erhältlich. Dort gibt es die kompetenten Ansprechpartner.
Außerdem in diesem Heft: Vitamine – Wie viel ist gesund? +++ Kopfläuse gründlich vertreiben +++ Pflanzen gegen Schmerzen
Pressekontakt:
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Neue Apotheken Illustrierte
Dr. Frank Schäfer
Tel.: 06196 928-318
Fax: 06196 928-320
E-Mail: redaktion@nai.de
Auch im Internet: http://www.nai.de



Stichwörter: Homöopathie, Schnupfen-
Verwandte Beiträge zu diesem Thema



















Kommentieren