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Belastungsinkontinenz ist gut behandelbar

am 17. Dezember 2009 unter Gesundheit abgelegt

BildStabilisierung des Beckenbodens durch ganzheitliches Muskeltraining

Freizeit und Urlaub unbeschwert genießen – wer seinen Körper richtig trainiert, kennt das Thema Blasenschwäche nicht.
Foto: djd/Novotec Medical

Ein Sprichwort sagt: Jung zu bleiben und alt zu werden ist das höchste Gut. So hilft ein aktiver Lebensstil, den Alterungsprozess zu verlangsamen. Mediziner empfehlen etwa eine halbe Stunde Bewegung am Tag, um den Körper in Schuss zu halten. Doch nicht nur die Skelettmuskulatur, sondern auch der Beckenboden verliert mit zunehmendem Alter an Kraft: Heftiges Niesen oder das Tragen schwerer Einkaufstüten reichen oft aus, dass unwillkürlich Tropfen von Urin abgehen. Circa vier Millionen Deutsche sind von solch einer Belastungsinkontinenz betroffen, 80 Prozent davon Frauen. Ein Hauptgrund dafür ist die von Natur aus weniger stabile Struktur des weiblichen Beckenbodens, zudem strapazieren Schwangerschaften und Geburten das Gewebe.

Diese Form von Inkontinenz muss nicht hingenommen werden, sondern ist durch regelmäßiges Beckenbodentraining gut therapierbar. Noch effektiver ist allerdings eine ganzheitliche Behandlung. So empfiehlt Dr. med. Volker Viereck, Leiter des Blasenzentrums am Kantonsspital Frauenfeld: “Wird das Beckenbodentraining kombiniert mit seitenalternierender, also wippender Muskelstimulation (etwa Galileo Training), kann der Effekt deutlich gesteigert werden. In bis zu 80 Prozent der Fälle kommt es zu einer Besserung bis Heilung der Beschwerden.” Unter www.galileo-training.com finden Interessierte einen Standortfinder mit Postleitzahlsuche.

(tk via djd)


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