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Archiv der Kategorie 'Fitness'

Jeder Tritt trainiert Herz und Muskeln

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Ob Mountainbike, Touren- oder Rennrad: Für jeden Einsatz gibt es ein passendes Modell – Foto: djd/panthermedia.net

Die guten alten Drahtesel erlaubten kaum mehr als eine gemächliche, oft beschwerliche Fortbewegung von A nach B. Ganz anders dagegen das moderne Material. Ob Mountainbike, Touren- oder Rennrad: Für jeden Einsatz gibt es ein passendes Modell. Kein Wunder, dass Radfahren zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen gehört. Der Ausdauersport ist für Einsteiger und Ambitionierte gleichermaßen geeignet, auch um Herz und Muskeln zu stärken.

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Viele Vorstellungen über die schmerzlichen Trainingsfolgen gehören revidiert

Muskelkater ist keineswegs der schmerzhafte Beweis für ein besonders wirksames Training. Im Gegenteil: man sollte ihn besser vermeiden. Wer die Intensität und den Umfang seines Trainings langsam aufbaut und steigert, kann Muskelkater vermeiden und erreicht trotzdem sein Ziel, betont Professor Hans-Joachim Appell von der Sporthochschule Köln in der “Apotheken Umschau”. Dort räumt er auch mit weiteren Irrtümern auf: Dehnen vor dem Training kann Muskelkater nicht verhindern. Nicht einmal eine tatsächliche Minderung des Verletzungsrisikos ist wissenschaftlich bewiesen.

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Mehr Belastung, größerer Nutzen

Intensives Bewegungstraining nützt älteren Menschen mehr als leichtere Belastungen, berichtet das Patientenmagazin “HausArzt”: Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg hatten Senioren im Durchschnittsalter von 70 Jahren in zwei Gruppen geteilt: Während die eine regelmäßig leichte Gymnastik- und Entspannungsübungen ausführte, wurde in der anderen intensiv an Ausdauer, Kraft und Koordination gearbeitet. Nach einem Jahr schnitten die aktiveren Teilnehmer hinsichtlich Knochendichte, Blutdruck, Herzinfarktgefahr und Sturzrisiko viel besser ab, als ihre weniger trainierten Altersgenossen.

Quelle: Das PatientenMagazin “HausArzt” gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 1/2010 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben

(tk)

Wandern als Vitaltherapie

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Ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter: Wandern hat einfach immer Saison und bietet dem Wanderfreund imposante Naturerlebnisse in geselliger Runde – Foto: djd/Tourismus Oberhof

Wandern bringt Körper und Seele in Schwung. Mehr als 5,6 Milliarden Kilometer legen die Bundesbürger im Jahr bei dieser immer beliebter werdenden Outdoorsportart zurück. 56 Prozent der Deutschen bezeichnen sich zumindest als Gelegenheitswanderer, und 28,3 Prozent von ihnen schnüren sogar mehrmals im Monat ihre Wanderstiefel. Diese ersten Ergebnisse einer Grundlagenstudie des Deutschen Wanderverbandes zeigen, dass es im Trend liegt, Schritt für Schritt die Natur zu erkunden.

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Besonders im Winter gut aufwärmen

Die Kälte hat Deutschland fest im Griff – da ist es besonders wichtig, sich beim Sport richtig aufzuwärmen. Denn Sportverletzungen liegen auf Platz zwei aller Unfälle, nur im Haushalt passiert noch mehr. Der Grund für die Vorfälle in Turnhalle und Co.: “Gerade Hobbysportler wärmen sich nicht richtig auf und verlangen sich dann zu viel ab”, erklärt Sportwissenschaftlerin Uta Dreykluft von der Techniker Krankenkasse (TK).

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Kung-Fu gegen Kopfschmerz

am 29. Dezember 2009 unter Fitness, Gesundheit abgelegt

Fernöstliche Kampfsportarten machen unempfindlicher gegen Schmerzen

Wer sich in asiatischen Kampfkünsten übt, leidet weniger unter Kopfschmerz und Migräne. Dieser Sport führt zu einer Abhärtung, die dem ganzen Körper nützt, berichtet die “Apotheken Umschau”. Forscher um Professor Stefan Evers von der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster untersuchten für eine Studie mehr als 100 Sportler, die fernöstliche Kampfsportarten betrieben. Sie fanden heraus, dass bei Probanden, die regelmäßig Kung-Fu betreiben, die Schmerzhemmung stark aktiviert war, und zwar auch in Regionen wie dem Kopf, der bei den Übungen gar nicht berührt wird.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 12/2009 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

(tk)

Fit auf die Piste und unfallfrei wieder nach Hause

Rund 50.000 der etwa vier Millionen aktiven Skisportler in Deutschland müssen sich jährlich wegen eines Unfalls auf der Piste ärztlich behandeln lassen. Für etwa 7.000 Skifahrer endet der Wintersport sogar im Krankenbett, so eine Auswertung der Stiftung “Sicherheit im Skisport”. Vor allem wenn Skiläufer untrainiert und erschöpft sind, steigt nach Einschätzung des Sportwissenschaftlers Thomas Jasinski von der Techniker Krankenkasse (TK) die Verletzungsgefahr. “Alpine Skifahrer sollten sich deshalb rechtzeitig und gut auf die Piste vorbereiten.” Dazu gehört, frühzeitig mit der Wintersportgymnastik zu beginnen und sich am besten das ganze Jahr – beispielsweise durch Joggen, Radfahren oder Schwimmen – konditionell fit zu halten.

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Fitness & Natur: Was in die Outdoorapotheke gehört

am 09. Dezember 2009 unter Fitness abgelegt

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Start in die Freiluftsaison

Ganz gleich welcher Sportart die Aktiven frönen – nach den eher trägen Wintermonaten ist die Verletzungsgefahr relativ hoch – Foto: djd/myCARE

Vogelgezwitscher, erstes Grün an den Bäumen, Sonnenschein: Im März beginnt die Outdoorsaison und Radler, Jogger und Wanderer zieht es magisch nach draußen. Ganz gleich welcher Sportart die Aktiven frönen – nach den eher trägen Wintermonaten ist die Verletzungsgefahr relativ hoch und so macht es Sinn, den Inhalt der Notfallapotheke zu überprüfen und zu ergänzen.

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